Mittwoch, 3. August 2016

Rezension- Lass uns fliegen

Hey­čĺ×
Ich habe letztens Lass uns Fliegen von Katrin Bongard gelesen. Das war eine Spontanentscheidung und da das Buch so kurz war (240 Seiten), dachte ich mir, ich mache mir damit einen sch├Ânen Abend. Und f├╝r mehr als einen Abend hat es dann auch nicht gereicht. 

Paulina kommt nach langer Zeit wieder in die Schule. Sie ist Emotional auf einem Tiefpunkt, denn sie hat ihre Trauerphase vom Tod ihrer Schwester noch immer nicht ├╝berstanden. Weder Zuhause l├Ąuft es gut, da ihre Eltern sich trennen, noch sind die Schule und ihre Freundinnen die gleichen wie zuvor, doch vielleicht ist es auch Paulina die sich ver├Ąndert hat. 

Vincent ist ein Kiffer, ein Skater und schlecht in der Schule. Das einizige was bei ihm z├Ąhlt ist seine kleine Schwester, sein Freund Hendrick und seine dicken B├╝cher. Er und Paulina haben gar nichts gemeinsam und wollen sich auch nicht kennen lernen, doch als sie beide in den gleichen Kurs kommen m├╝ssen sie wohl oder ├╝bel zusammenarbeiten, denn beide haben ihr dunkles Geheimnis. W├Ąhrend dem zusammen sein im Kurs und danach auch au├čerhalb, merken beide, dass sie sich besser verstehen als sie sollten. 

Mir hat das Buch an sich relativ gut gefallen. Die Story war eigentlich gut, der Schreibstil auch fl├╝ssig, sodass man in die Geschichte eintauchen konnte, aber irgendiwe war nicht so viel an der Geschichte dran. Vielleicht lag es daran, dass die Autorin ein paar zu viele Details ausgelassen hat, ich wei├č es nicht. Jedenfalls war das Buch sehr kurz und die Story noch k├╝rzer, weil fast nichts passiert ist. Die Situationen der beiden mit ihren Familien und Vorgeschichten, war nicht detailliert genug beschrieben, vorallem von Paulina. Immer die Situationen an denen sie sich besonders schlecht gef├╝hlt hat, das hat man als Leser nicht sofort mitbekommen, da es einfach nicht beschrieben wurde. Und auch dass sie sich langsam in einander verliebten. Klar, man konnte es sich denken, aber beschrieben wurde das au├čer im Gedicht und in den Briefen nicht wirklich. Ich k├Ânnte noch mehr Beispiele erkl├Ąren aber ich erspar es euch.
Was ich sehr sch├Ân an dem Buch fand waren, die Gedichte von Vincent, aber auch die 'Gespr├Ąche' von Paulina zu Bea. Es gab eben Stellen die nichtso gut waren, aber dann auch welche die mir gut gefallen haben. Das muss, denke ich, jeder selber entscheiden. Lest es und sagt mir, wie ihr es fandet­čśŐ

Lg  Lotti­čĺ×

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